Stromverbrauch und Stromkosten im Überblick.

Funksteckdosen

Eine einfache und bequeme Art elektronische Geräte zu steuern.

Funksteckdosen werden einfach auf die normale Steckdose aufgesteckt und sind damit schon einsatzbereit. Jede Steckdose können Sie über eine Fernbedienung ansteuern und so den Strom ein- oder ausschalten. Ideal ist dies an schwer zu erreichbaren Stellen, wie zum Beispiel hinter der Couch oder der Wohnwand.

Neben den üblichen Prüfsiegeln wie TÜV / GS oder CE gibt es aber noch ein paar andere Dinge, worauf Sie beim Kauf und Einsatz von Funksteckdosen achten sollten.

Funksteckdose mit Fernbedienung

Stromverbrauch von Funksteckdosen

Natürlich verbrauchen auch Funksteckdosen Strom. Den Sie warten ja ständig darauf, dass jemand die Fernbedienung drückt um zu reagieren.
Hier sollten Sie darauf achten, dass der Stromverbrauch der Funksteckdose nicht höher ist, als der eigentliche Verbrauch vom angeschlossen Elektro-Gerät im Ruhezustand.

Beispiel-Rechnung für den Stromverbrauch einer Funksteckdose

Sollten Sie nun also eine Funksteckdose haben, die 5 Watt verbraucht und an dieser nur ein kleines Radio anschließen, welches vielleicht 2-3 Watt verbraucht, dann ist die Funksteckdose hier fehl am Platz.
Es empfiehlt sich also, den Stromverbrauch vorher auf jeden Fall mit einem elektronischen Strommessgerät zu prüfen oder hier auf unserem Portal zu schauen, wie hoch der Verbrauch im Stand-By-Betrieb ist.

Maximale Stromleistung beachten!

Die meisten Funksteckdosen haben eine maximale Schaltleistung von etwa 1000 Watt. Achten Sie darauf, dass Sie diese Schaltleistung nicht überschreiten. Am besten ist wieder vor dem Kauf kurz hoch zu rechnen. Wenn Sie unsicher sind, dann können Sie auch Funksteckdosen kaufen, welche mit einer höheren Schaltleistung ausgestattet sind.
Zum Beispiel von Intertechno die ITL-3500. Diese hat eine maximale Schaltleistung von 3500 Watt. Zu finden als Link auf Amazon in der rechten Spalte.

Begrenzte Reichweite

Je nach Einsatzgebiet sollte man auch die maximale Reichweite von Funksteckdosen in Betracht ziehen.
Die Angaben beziehen sich alle auf eine freie Fläche ohne Zwischenwände, Treppenhäuser und so weiter.
Im Durchschnitt reicht eine Reichweite von ca. 25m in den meisten Wohnungen vollkommen aus.

Erweiterungen

Meistens können Sie die Funksteckdosen im 3er Set kaufen.
Achten Sie trotzdem darauf, das man das eigentliche Set noch erweitern kann. Dazu sollte ein Hinweis auf der Verpackung vorhanden sein.

Smart-Home

Heimautomatisierung ist ein immer mehr kommender Trend in deutschen Wohnungen. Seien wir mal ehrlich, es ist verdammt cool das Licht, den Fernseher oder einfach das Radio über das eigene Smartphone zu steuern.

Viele Anbieter bieten einem schon komplette Smart-Home-Sets an. Dazu gibt es meist eine Basis-Station und 1-2 Geräte, welche man damit ansteurern möchte. Wem das genügt und die Geräte ausreichen, der kann ruhig zuschlagen. Der Preis ist aber meistens ziemlich hoch angesetzt!
Zusatzgeräte sind meistens auch nicht sehr günstig und so kostet so eine Komplett-Ausstattung gerne mal 200-300 EUR.

Mit einem Raspberry Pi zum Smart-Home

Eine alternative zu den ganzen kompletten Sets ist die Methode Eigenbau. Man muss kein Technik-Freak sein, einfach ein bisschen Interesse und ein wenig Verständnis für die Arbeit mit PCs reicht hier vollkommmen.

Dazu eignen sich die ganzen "Einplatinencomputer", wie zum Beispiel der Raspberry Pi, Banana Pi, oder das Cubieboard um nur ein paar wenige zu nennen. Der Raspberry Pi ist hier aber meiner Meinung nach der Platzhirsch, da es für diesem sehr viele Anleitungen und Blogs im Internet gibt, die sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Um beim Thema Funksteckdosen zu bleiben, gehe ich hier nur auf diese Kombination ein.

Module für das Raspberry Pi

Ich persönlich verwende ein überholtes Modell der ersten Serie, das Raspberry Pi Model B+. Dazu habe ich ein Funkmodul und entsprechende Kabel - um das Modul mit dem Computer zu verbinden - gekauft. Beim Funkmodul muss darauf geachtet werden, auf welche Frequenz dieses sendet und empfängt. Da kommt die Steckdose wieder zum tragen. Die meisten Funksteckdosen empfangen die Signale auf der 433 MHz-Frequenz. Sollte dies bei Ihrer Funksteckdose anders sein, dann müssen Sie nach einem passenden Funk-Modul schauen.

Desweiteren habe ich den Raspberry Pi mit einem WLAN-Stick bereichert, damit dieser nicht an einem Netzwerkkabel hängen muss. Dazu kommt die SD-Karte, worauf später das Betriebssystem installiert wird und das Netzkabel für den Strom.

Ich habe Ihnen mal ein paar Produkte zusammen gestellt, die Sie für den Betrieb benötigen. Dazu gebe ich Ihnen noch ein paar hilfreiche Blog-Beiträge mit, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Blog-Beiträge rund um das Thema Raspberry Pi + Funksteckdosen

Sie kennen eine Seite die ein guten Guide geschrieben hat? Teilen Sie es uns mit, gerne setzen wir hier einen Link.

Funksteckdosen finden und kaufen ...

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Schaltleistung von 3500W

Outdoor-Set von mumbi

Auch für den Außenbereich möglich

Funksteckdosen-Übersicht

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